Kurztitel / Akronym:     Bucheckernschälmaschine / BSM

Titel:       Entwicklung eines Verfahrens und einer Maschine für die verzehrfertige Aufbereitung von Bucheckern und eine sich anschließende Etablierung des hergestellten Produktes in gegenwärtig bestehenden Nahrungsmittelmärkten.

Ziel des Vorhabens ist eine maschinelle Verarbeitung von Bucheckern bis zur verzehrfertigen Nuss. Die zu entwickelnde Maschine vereint alle nötigen Schritte von der Aussortierung von schlechten Nüssen über die Röstung zur Neutralisierung der Blausäure bis zur Entfernung der Schale und der Haut.

 

Durchgeführt wird das Projekt von der Firma Anlagen Weissmann in Forschungskooperation mit der RAST Innovation gGmbH.

 

Dieses Projekt wird gefördert durch die Europäische Union aus dem Fonds für regionale Entwicklung und das Land Rheinland-Pfalz.

                   


Kurztitel / Akronym:     CNC-Me

Titel:       Entwicklung einer vollautomatisierten Fertigungszelle zur rohrbezogenen Schneidring-Umformung mit vertikalem Biegeprozess

Vom Rohrspeicher mit speicherbaren Rohrlängen bis zu 6000 mm über eine vollautomatisierte Schneid- und Rohrendenvermessungsanlage und eine Konfektionierung mit Überwurfmuttern zur vollautomatisierten Schneidring-Rohrendenumformung beider Rohrenden direkt aus dem Rohr. Danach eine hochpräzise Vermessung der umgeformten Rohrenden und vollautomatische robotergestützte Weitergabe des umgeformten Rohres zu einer vertikalen Rohr-

Biegeanlage für Rohrlängen bis zu 3000 mm mit hochlabilen Rohrdurchmessern von Ø 4 und Ø 6 mm bei nur 0,5 mm Rohrwandstärke. Gesteuert wird die vollautomatisierte Fertigungszelle über ein ERP-System, welches neben den Fertigungsdaten (Auftragsnr., Material, Kunde, Menge, usw.) die Rohrkontur als CAD File im stp-Format an eine Transfersoftware innerhalb der Fertigungszelle weiterleitet. Diese wandelt die CAD-Rohrkontur in ein SPS-Programm um, welches den Biegeplan, ein Programm zur Schwerpunktfindung der zu biegenden Rohrgeometrie und die Maschinensteuerdaten enthält.

 

Durchgeführt wird das Projekt in Kooperation mit der Firma mobitec – Kottmann und Berger GmbH.

 

Dieses Projekt wird gefördert durch das Programm InvestBW des baden-württembergischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus.


Kurztitel / Akronym:     Gambia-Hamsterratte / GHR

Titel:       Entwicklung eines Trainingsmoduls sowie eines Einsatzmoduls zum automatisierten Training von Gambia-Hamsterratten zur olfaktorischen Detektion von Krankheitserregern

Ziel ist die Entwicklung eines Trainingsmoduls für das olfaktorische Training von Gambia-Hamsterratten auf den Geruch von Krankheitserregern. Des Weiteren die Entwicklung eines Einsatzmoduls für den Einsatz der Gambia-Hamsterratten an Patienten.

 

Durchgeführt wird das Projekt von der Firma Tierklinik Germersheim GmbH in Forschungskooperation mit der RAST Innovation gGmbH.

 

Dieses Projekt wird gefördert durch die Europäische Union aus dem Fonds für regionale Entwicklung und das Land Rheinland-Pfalz.

 

                   


Kurztitel / Akronym:  Verwertung gemischter Kunststoff-Abfallströme mittels Flash-Pyrolyse / FlashPyro

Titel:    Verfahren zur umweltverträglichen Verwertung gemischter industrieller Kunststoff-Abfallströme aus der Automobilindustrie mittels Flash-Pyrolyse

In diesem Projektvorhaben soll ein Verfahren zur umweltverträglichen Verwertung mehrschichtiger Kunststoffverbunde sowie gemischter Kunststoff-Abfallströme entwickelt werden. Ziel ist es, eine Pilotanlage realisieren zu können. Geplant ist die Entwicklung einer kompakten und modularen dezentralen Anlage zum Einsatz in Betrieben der Automobilindustrie. Angestrebt wird dabei die Kombination von rohstofflicher und energetischer Verwertung. Hierfür soll das Prinzip der Flash-Pyrolyse zur Gewinnung von Pyrolyseöl angewandt werden, welches herkömmliche Dieselkraftstoffe aus fossilen Quellen ersetzen kann. Das beim Prozess außerdem als Nebenprodukt entstehende Pyrolysegas sowie die überschüssige Prozesswärme sollen in einer Gasturbine zur Stromerzeugung genutzt werden. Parallel zur Entwicklung des Verfahrens und der Pilotanlage ist die Entwicklung einer prozessbegleitenden Analytik geplant.

Durchgeführt wird das Projekt in Kooperation mit der Firma mobitec – Kottmann und Berger GmbH.

 

Dieses Projekt wird gefördert durch das Programm InvestBW des baden-württembergischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus.

 


Kurztitel / Akronym:  / Kläranlagenzulauf-Messsystem / KläZuMess

Titel:  Entwicklung eines Sensorsystems zur Ermittlung des Zulaufvolumens bei Kläranlagen unter Berücksichtigung teilgefüllter Rohre

Ziel des Vorhabens ist es, ein in einem Abwasserrohr verbautes optisches Sensorsystem zu entwickeln, das die Abwassermenge in teilgefüllten Rohren bestimmen kann.

Problemstellung:

Die Messung des Abwassers in teilgefüllten  Abwasserrohren ist schwierig, da diese Rohre nicht nur mit Abwasser gefüllt sind.

In einem Abbwasserrohr befinden sich:

  1. Als unterste Schicht: Medien, die schwerer sind als Wasser, wie Sand und Steine
  2. Über dieser Schicht: Das Abwasser mit seinen Trübstoffen
  3. Über dieser Schicht: Medien, die leichter sind als Wasser wie Schaum, Blätter und organisches Material
  4. Über dieser Schicht: Luft mit Faulgasen

Um das zur Verfügung stehende Flüssigkeitsvolumen in den Rohren und damit die Abwassermenge messen zu können, soll das Sensorsystem die Grenzschichten zwischen den Medien 1-4 bestimmen. Daraus läßt sich dann die Abwassermenge ermitteln, die je nach Entfernung des Abwasserrohres zur Kläranlage in der Kläranlage eintreffen wird.

Zielstellung des Vorhabens ist es, durch die Messung der realen Abwassermengen in Kläranlagenzulauf die Abwasserbehandlung in der Kläranlage zeitlich so zu steuern, dass die Prozesse zur Abwasserreinigung in einem optimalen Bereich gefahren werden können. Darüber hinaus kann man das Sensorsystem auch in Abwasserleitungen der kommunalen Abwasserverbände einsetzen. Dadurch wird das Management von großen Wassermengen aus Starkregenereignissen in  den Rohrleitungssystemen und nachgeschalteten Regenrückhaltebecken erleichtert und das zwischengespeicherte Wasser kann kontrolliert an die Kläranlage weitergeleitet werden.

 

Durchgeführt wird das Projekt am Standort Braunschweig in Kooperation mit der Firma AquaEcology GmbH & Co. KG in Oldenburg.

 

Dieses Projekt wird gefördert durch die Europäische Union und das Land Niedersachsen.


Kurztitel / Akronym:  / Modulares Kontroll- und Reinigungssystem für Schankanlagen-Leitungen / MoReiSys

Titel:  Entwicklung eines modularen Kontroll- und Reinigungssystems zur Vereinfachung der Schankanlagen-Hygiene

Schankanlagen-Hygiene ist ein großes und wichtiges Thema, das leider oft zu Gunsten einer Zeitersparnis nicht ernst genug genommen wird. Mit diesem Projekt wollen wir einen Beitrag leisten, die Schankanlagen-Hygiene für den Anwender zu vereinfachen, sodass sie ohne Probleme in den Alltag integriert werden kann. Wir möchten in diesem Projekt ein modulares Mess- und Reinigungssystem für die tägliche Grundreinigung von Schankanlagen entwickeln, das in nur einem Schritt reinigt und desinfiziert. Das System zur täglichen Grundreinigung soll über einen Timer automatisch jede Nacht aktiviert werden. Das System soll verschiedene Funktionen besitzen, die jeweils als eigenständiges Modul umgesetzt werden. Diese umfassen eine Ultraschallreinigung, eine UV-Desinfektion, eine optische Überwachung des Reinigungszustandes sowie einen Temperatursensor zur Detektion von Wärmebrücken. Je nach Kundenwunsch können die Module individuell kombiniert und gekoppelt werden. Eine Basisstation, an die alle Leitungen einer handelsüblichen Python angeschlossen werden können, dient als Lager, Ladestation sowie Auswerte- und Steuereinheit.

Zusätzlich soll ein Adapter entwickelt werden, der es ermöglich den kompletten Zapfhahn bis zum Auslauf mitzureinigen. So soll ein Gesamtsystem zur täglichen Reinigung entwickelt werden, das alle Elemente der Zapfanlage einschließt und ohne mechanische Hilfsmittel und chemische Reinigungslösungen auskommt. Dies schont gleichzeitig die Leitungen und die Umwelt.

Durchgeführt wird das Projekt am Standort Braunschweig in Kooperation mit der Firma mobitec Kottmann & Berger GmbH.

 

Dieses Projekt wird gefördert durch die Europäische Union und das Land Niedersachsen.